Dienstag, 7. April 2015

Ich verdienen keinen Segen und deswegen nehme ich IHN jeden Tag an - ein verspäteter Oster Blog

Er ist auferstanden. Auf der ganzen Welt feiern Christen heute die Auferstehung von unserem Herrn. Jesus hat den Tod besiegt uns von alle schuld freigesprochen und dafür gesorgt, dass wir ewiges Leben haben dürfen. Triumphierend kam Er zurück aus der Hölle, mit dem Schlüsselbund in der Hand dem er dem Teufel aus den Händen gerissen hat. Ich stelle mir immer vor wie Jesus im Fegefeuer steht, ihm nichts passiert und er nur eine Handbewegung macht und der Teufel ihm angepisst die Schlüssel des Todes übergibt. Keiner muss mehr in das Gefängnis von Sünde gehen und jeder der drin steckt darf ausbrechen. Denn die Türen sind weit offen! 


Doch warum entscheiden wir uns jeden Tag für das schlechte, für das ungerechte? Wieso entscheiden wir uns zu sündigen statt in Freiheit zu leben? Im Licht zu leben statt in der Dunkelheit? Die Antwort ist nicht ganz einfach und dann ist sie es doch. Wir sind keine Sklaven. Gott hat freie Wesen erschaffen und Jesus ist für freie Wesen gestorben. Gott wollte keine Sklaven und jesus wollte nicht für Sklaven sterben. Wir sind frei und damit steht uns auch die Entscheidung frei ob wir als Sklaven der Sünde Leben wollen oder als gerettete und vergebene. 

Wir haben die freie Wahl uns für Segen oder Fluch zu entscheiden. Leben oder Tot. Folter oder Freiheit. Wir alle verdienen es nicht diese Entscheidung zu treffen. Wir sollten unsere Knie beugen und Jesus anbeten, zu ihm auf schauen wenn er es uns erlaubt. Aber so ist jesus nicht, so wollte er nie sein.

Ich habe soviel Segen in meinen Leben. Ich verdiene diesen Segen nicht und deswegen nehme ich ihn jeden Tag an. Es ist ein Geschenk der Gnade und was Ganz besonders. Der Segen der mir geschenkt wird hat was gekostet, aber kostet mich nichts. Jesus verschenkt Segen und Gnade. Wir sind untreu und dennoch bleibt er treu. 

Ich bin gerade bei einer Familie in Roseville. 1 1/2 Stunden entfernt von San Francisco. Letztes Jahr haben wir uns bei YWAM kennengelernt. Travis ist Jugend Pastor und bringt seine Jugendlichen und jungen Erwachsenen einmal im Jahr mit seiner Frau für ein Wochenende um zu dienen. Dieses Jahr waren sie wieder da. Wir sind Freunde geworden, sie haben mich  eingeladen die Osterfeiertage mit ihren beiden kleinen söhnen zu verbringen. Ein schönes Haus, ein toller Garten, ein eigenes zimmer und viel Zeit für mich. Vor 1 1/2 Jahren hätte ich das nicht als Luxus gesehen sondern als selbstverständlich. Nun ist das etwas für das ich unglaublich dankbar bin. Es sind die kleinen Dinge im Leben die mich gerade dankbar machen. Die kleinen Dinge nach denen ich mich gerade sehne. Denn die kleinen Dinge Formen am Ende das große Bild. 

Ich verdiene den Segen nicht, aber ich nehme ihn jeden Tag an. Denn Jesus ist nicht umsonst gestorben, sondern für mich, seinem Sohn.

Frohe Ostern und bis sehr bald!



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