Mittwoch, 1. Januar 2014

Gott nahe zu sein ist mein Glück.

Jahreslosung 2014:
Gott nahe zu sein ist mein Glück.
Psalm 73,28
Liebe Freunde,
Ich wünsche euch allen ein gesegnetes, tolles, spannendes und erfolgreiches neues Jahr! Ich wünsche euch, dass ihr alle die Möglichkeit habt in eurem persönlichen Glauben und in Herausforderungen zu wachsen!
Mein Silvester habe ich ganz entspannt mit Stefan verbracht. Wir sind zum Hafen gefahren und haben uns dort mit ca. 200.000 anderen Menschen das 15-minütige Feuerwerk angeguckt und haben dann den Start ins neue Jahr gemütlich angefangen.

Die Jahreslosung in diesem Jahr empfinde ich als starke Ermutigung für mich persönlich. „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ Dieses Jahr wird das spannendste, vielleicht herausforderndste, vielleicht schwerste Jahr werden. Wahrscheinlich aber wird es auch einfach ein unglaublich tolles, interessantes und gesegnetes Jahr werden. Doch in allem darf ich wissen, dass ich dem Herrn nahe sein darf und Er mir nahe ist! Das ist mein Glück und darauf baue ich. Für schwere Situationen, für Heimweh, für Konflikte, für einleben. Aber auch für neue Freundschaften, Begegnungen, Segen sein und Segen bekommen. Ich wünsche euch, dass diese Jahreslosung auch tief in euer Herz fällt!

Danke für alle eure Unterstützung, die ihr bereits für mich wart und jetzt auch in Zukunft seien, werdet! Ich weiß das so sehr zu schätzen und kann es doch nur in so wenigen Worten ausdrücken. Am Montag fange ich an zu arbeiten und dann werde ich euch einen Blog schreiben und demnächst auch einen Rundbrief mit den ersten Eindrücken.

Zum Schluss habe ich ein paar Gebetsanliegen und bitte da wirklich um Stärkung im Gebet.

-Stefan reist am Freitagmorgen ab. Wir hatten zwei sehr gute und enge Wochen zusammen. Ich habe totale Angst davor, dass er zurückfliegt. Das erste Heimweh Gefühl setzt schon ein.
- Bitte betet ausdrücklich gegen das Heimweh an und das ich die erste Zeit „alleine“ gut klarkomme und mich nicht überwältigen lasse.
-Für einen guten Start und ein Nettes kennenlernen am Montag.
-Für meinen Mitbewohner Chops, ein Asiate, mit dem ich ab Februar zusammenwohnen werde. Ich habe ihn bisher nur kurz gesehen und wünsche mir, dass wir nicht nur ein Zimmer teilen, sondern auch Freunde werden können.
-Dass ich bald eine Gemeinde finde, in der ich mich wohlfühle.

Ich wünsche euch noch ein paar ruhige Tage und einen guten Start in Schule, Uni, Arbeit und was auch immer J

Euer,
Heiko


Mittwoch, 25. Dezember 2013

Eine Reise die ist lustig oder mein abenteuerlicher Flug nach SF

Liebe Freunde!
Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten und sende euch an dieser Stelle meine ersten Grüße aus den USA. Diesen Blog Eintrag verfasse ich aus Los Angeles, wo ich gerade Urlaub mit Stefan mache.
Die Abreise:
Nun bin ich bereits eine Woche in den USA. Meine ersten zwei Wochen bestehen ja aus Urlaub und akklimatisieren. Das brauchte ich auch in den ersten Tagen. Ich hatte mit Jetlag und Magenproblemen und einer Erkältung zu kämpfen. Die letzten Monate und Wochen waren einfach zu krass und mein Körper musste jetzt wohl mal alles etwas raus lassen. Aber inzwischen geht es mir besser!
Lasst mich ein bisschen über die Reise erzählen:
Abreise in Tegel:
Neben meiner Familie haben sich einige gute Freunde auf den Weg zum Flughafen gemacht. Ich wusste der Abschied würde für mich sehr schwer werden, aber am Flughafen hab ich realisiert wie sehr. Ich habe viele Tränen gelassen und es war sehr emotional. Aber ich habe mich auch so unglaublich geliebt und geschätzt gefühlt. Ein schönes Gefühl zu wissen, dass man Freunde in der Heimat hat, die einen ebenfalls vermissen werden..
Als ob das aber nicht genug Stress gewesen wäre, hat mich die Security noch rausgezogen, um mich auf explosive Materialien etc. zu kontrollieren. Alles wurde durchleuchtet, ausgepackt, durchsucht. Aber gefunden wurde nichts. Schwein gehabt. Dann hatte auch noch der Flug in Berlin Verspätung, weil irgendwas an der Maschine ausgetauscht werden musste.
Naja irgendwann waren wir in der Luft und ich konnte das erste mal etwas durchatmen. Auch wenn ich wusste, dass wir mit Verspätung ankommen würden und wir unseren Anschlussflug in Chicago verpassen könnten. Natürlich kamen wir mit Verspätung an und hatten nur noch eine Stunde Zeit um den Anschlussflug zu bekommen. Wir mussten durch die Passkontrolle, das Gepäck holen, das Terminal wechseln, neu einchecken und durch die Security. Der Countdown begann.

Zum Glück hat Chicago das System, dass man eine „Express Card“ bekommt, wenn man seinen Anschlussflug bekommen muss. Bedeutet das du überall vorgelassen wirst. Also schnell zur Passkontrolle, wo ich auch sofort dran kam. Ich hatte eine nette Officer (gibt es da nen weibliches Wort?), die mir nicht nur einen Stempel für den gesamten Visa Zeitraum gab. Sondern sogar die sogenannte Grace period (der Zeitraum, bis du die USA verlassen haben musst). Auf ein ganzes Jahr bis Ende Dezember 2016 ausgeschöpft hat. Total genial! Das war echt ein Gebetsanliegen, das ich die gesamte Zeit bekomme und dann sogar noch nen Jahr mehr. Haha, nice!
Wir sind dann auch ganz gut durch gekommen bis zur erneuten Sicherheitskontrolle. Da ging es eigentlich auch ganz schnell, aber ich wurde schon wieder auf Sprengstoff kontrolliert. Diesmal an meiner externen Festplatte. Irgendwie muss ich gefährlich ausgesehen haben oder so. Jetzt begann der Krimi. Denn wir mussten durch das halbe Terminal rennen. Hatten nur noch 10 min, bis unser Flug gehen sollte. Ich hab schon Sterne gesehen und dachte jeden Moment nehme ich den letzten Atemzug. Haha das war echt anstrengend, aber wir haben es geschafft!

Angekommen in San Francisco, fehlte mir dann noch ein Koffer. Seltsam, dass zwei Koffer ankommen und der Dritte nicht. Aber ich hatte Glück und ne Std später kam der Koffer mit der nächsten Maschine. Matthew, ein guter Freund von mir hat uns abgeholt und dann sind wir irgendwann nach 24std auf den Beinen und 16std Flug endlich an der Base angekommen.

Wie es dann weiter geht, erzähle ich euch später. Es soll ja spannend bleiben ;-) aber so habt ihr erstmal was von meinem ersten Abenteuer mit bekommen.


Bis zum nächsten Blog!

Sonntag, 15. Dezember 2013

Ich bin dann mal weg!


Liebe Freunde,
Heute schreibe ich euch meinen letzten Blog Eintrag aus Deutschland. Am Donnerstag geht es für mich los nach San Francisco und ich freue mich unglaublich. Ich habe unglaublich hart dafür gekämpft, meine und auch eure Geduld wurde auf die Probe gestellt, aber der Herr ist treu und nun ist es soweit. 

Ich hatte die letzten Tage und Wochen viele gute Treffen, Zeit mit Freunden und Zeit zum Abschied nehmen. Ich genieße das so unglaublich und bin sehr glücklich und Stolz so tolle Menschen kennen zu dürfen. Bitte fühle dich persönlich auch angesprochen :-)

Meine Abschiedsparty, die jeder einzelne so besonders gemacht hat, werde ich auch so schnell nicht vergessen!

An dieser Stelle kann ich auch sagen, dass viele Gebete erhört wurden. Ich konnte vieles, das organisatorisch schwierig war, klären und gestern konnte mein Bruder Stefan den Vertrag unterzeichnen, dass er ab dem 20.12 mein Untermieter ist. Das war mein größtes Anliegen, das ich meine Wohnung behalten kann. Es war ein Kampf und nicht einfach, aber ich hab einfach den größeren Kämpfer hinter mir! :-)

Ich wurde auch nach meinen Flugdaten gefragt, weil doch ein paar zum Flughafen kommen möchten :-)

Nun also eigentlich soll man das ja im Netz nicht posten, aber ich mache mal ne Ausnahme..

Donnerstag 19.12.
Flughafen Tegel
AB 7420 Air Berlin nach Chicago
Abflug Zeit: 10:00 Uhr

Wenn ihr mir den Abschied schwerer machen wollt, dann seit bitte zwischen 8-8:30Uhr spätestens da, weil ich denke gegen 9:00 Uhr durch die Security muss und so. Ich freue mich, natürlich über jeden der kommt!

Ich habe auch einen neuen Rundbrief heute verschickt. Da findet man auch meine aktuelle Adresse, die sonst auch auf dem Flyer zu finden ist. Solltest du meinen Rundbrief nicht bekommen und diesen haben wollen dann schreib mir ne Mail und ich setze dich auf den Verteiler..

Ja bleibt mir nicht viel mehr als auf Wiedersehen zu sagen und euch allen gesegnete Weihnachten und ein super tolles, neues Jahr zu wünschen!

Man sieht sich.





Montag, 18. November 2013

Wenn du in ein tiefes Loch fällst...



Heute gibt es einen Blog Eintrag von mir, der sich weniger um San Francisco dreht. Es geht um etwas, dass mir vorhin stark aufs Herz gelegt wurde und ich hab das Gefühl es teilen zu sollen.

Wenn du in ein tiefes Loch fällst…Ja was dann? Dann bist du Müde, ausgelaugt, depressiv, hast keinen Lebensmut mehr, keine Hoffnung, vielleicht kannst du morgens nicht mehr aufstehen. Alles ist anstrengend und kostet viel Kraft. Aber das Schlimmste ist meistens, die leere und die Einsamkeit. Das Gefühl die einsamste Person der Welt zu sein. Man sitzt in diesem dunklen Loch und keiner ist da. Das ist etwas, was ich vor ca. 1 ½ Jahren durchgemacht habe. Wohin mich mein Burn-out und die Erschöpfungsdepressionen hingebracht haben. Und ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin, der so gefühlt hat. Vielleicht bist du eine dieser Personen, der es gerade so geht.

Ich habe lange gelitten. Bestimmt ein Jahr. Da war keine Freude in mir, jedes Glücksgefühl war wie ausgelöscht. Alles war nur noch schwarz. Es gab kein Grau, geschweige denn bunt.

Doch dann bin ich da langsam rausgekommen. Durch Freunde, Therapie, viel Gesprächen mit Menschen, die mich verstanden oder auch nicht verstanden haben. Dann hab ich irgendwann wieder die Kraft bekommen zu beten, im Lobpreis mitzusingen. Es kam langsam wieder Leben in mich, Freude, ja sogar Glücksgefühle. Langsam begann mein zweites Leben!

Dann fragte ich irgendwann Jesus „Wo warst du?“ Wo warst du, als ich dich gebraucht habe, als ich nach dir geschrien habe, als ich nur noch einschlafen wollte. Als ich keine Hoffnung mehr hatte?

Da hat Jesus nur zu mir gesagt: „Guck in das Loch. Guck zurück und schaue nochmal in die Dunkelheit“ Das wollte ich nicht. Das war ein grässlicher Ort, den ich nie wieder sehen wollte. Doch ich hab es getan. Ich habe nochmal zurück in dieses Loch geschaut. Und dann musste ich ganz tief weinen und durfte sehr, sehr viel Schmerz bei Jesus lassen. Denn in diesem Loch sah ich mich und alle meine Probleme. Und daneben saß Jesus, er saß neben mir und hielt mich fest. Er hat mich niemals verlassen und wird es auch niemals tun!

Ich möchte dich ermutigen! Wenn du in ein tiefes Loch fällst…dann bist du nicht alleine! Denke an Paulus! War er jemals alleine im Gefängnis? Nein! Jesus war immer da.
Das zu sagen ist so einfach, aber es zu glauben oder zu wissen so schwer! Aber ich kann dir sagen es stimmt! Ich war in diesem Loch, und als ich dort angekommen bin, war Jesus schon da. Er hat meine Hand genommen und hat mit mir gelitten. Meine Einsamkeit? Die war da und Jesus hat mitgelitten. Meine Depressionen? Waren da und Jesus hat mitgelitten. Meine Hoffnungslosigkeit? Jesus hatte Hoffnung! Meine Müdigkeit? Hat Jesus gesehen und verstanden. Meine Kraftlosigkeit? Jesus hat mir Kraft gegeben!

Jetzt sind es nur noch vier Wochen, bis ich in San Francisco bin. Gerade stehe ich wieder vor einigen Mauern. Doch diesmal weiß ich, dass Jesus da ist und ich alles Schaffen kann mit und durch ihn. In SF werde ich garantiert Momente der Einsamkeit, Heimweh, Resignation haben. Doch ich darf ermutigt sein, dass ich immer in dieses Loch zurück gucken kann, um zu sehen, Jesus war einmal da und Er wird jedes Mal wieder da sein!

Bitte sei ermutigt da durch, und wenn du dich angesprochen fühlst, dann schreibe mir. Gerne möchte ich für dich beten und dir helfen. Denn dafür sind wir da. Um uns gegenseitig zu stärken, zu ermutigen, zu tragen.

Euer,

Heiko

Donnerstag, 7. November 2013

Wenn dir nichts mehr einfällt, bete!

Liebe Freunde,
Heute mal ein Blog Eintrag der sehr um Gebet bittet. Bisher liefen meine Vorbereitungen ziemlich glatt, aber in den letzten Tagen,  sind einige Steine dazu gekommen. 

1. Auslandskrankenversicherung 

Eigentlich kein Problem eine zu bekommen. Ich hab noch nie gehört, dass es schwer ist versichert zu werden. Nun...leider ist es bei mir nicht so einfach. Eine Absage hab ich mir schon eingefangen und ein zweiter Antrag läuft. Ein Ablehnungsgrund wurde mir nicht genannt doch läuft es auf zwei "Probleme" hinaus. 1. mein Gewicht und damit BMI und 2. meine psychotherapeutische Behandlung. Damit bin ich Risiko Patient. Yeah! Bitte betet doch, dass ich eine Versicherung finde die das mitträgt.

2. meine Wohnung

Die möchte mein Bruder gerne haben. Ich wollte sie ihm Untervermieten. Alles ganz Easy, doch jetzt macht der Eigentümer sich plötzlich sorgen und der Makler kommuniziert nur noch mit mir. Der spielt sich auf, dass er meine letzte Chance ist und er alles in der Hand hält. Was will der? Bestochen werden? Das ist mir noch nicht so klar..naja auf jeden fall sind denen zwei Jahre zu lang und mein Fall muss geprüft werden und mein Bruder muss jede Menge Unterlagen einreichen etc. bester Kommentar vom Makler: lieber intelligente Studenten. Haha ist der witzig, außerdem will er immer nen Bürgen haben und Eltern von Studenten machen das ja gerne...Ihr hört meinen sarkastischen Unterton..aber ich bitte da auch echt um Gebet. Wenn die Wohnung jetzt gekündigt wird, dann muss ich innerhalb von 4-5 Wochen den Auszug organisieren und das ist echt bisschen fett..

Ja, also das sind meine zwei größten Baustellen, aktuell.

Bitte betet doch:

-Für Ruhe und Frieden für mich
-Gewisstheit, dass Gott nicht alles gelingen lässt um es dann hier scheitern zu lassen
-Um Gunst beim Vermieter und Makler
-Eine Versicherung die mich aufnimmt
-Und um gutes organisieren falls alles "zusammenbricht"

Danke dafür und Wenn ihr Tipps, Tricks, Weisheiten und Hilfe habt, dann immer her damit!


Gruß,
Heiko

Dienstag, 5. November 2013

Neuer Newsletter November 13


Hi Freunde,
Ich habe einen neuen Rundbrief verfasst. Schaut einfach mal in euer Postfach. Falls ihr noch nicht auf meinem Verteiler steht, dann meldet euch bitte. Ich schreibe euch dann auf die Liste!

Gruß,
Heiko

Donnerstag, 26. September 2013

Nun kann es endlich los gehen!

Liebe Freunde, 
der Tag ist gekommen. Ich habe meinen Flug gebucht! Am 19.12 ist es endlich soweit, ich darf endlich nach San Francisco. Ich werde aber Weihnachten und Silvester nicht alleine verbringen. Mein Bruder Stefan begleitet mich und bleibt bis zum 3.1! So habe ich noch etwas Familie in der Ferne. Alle Infos zu Abflug etc werde ich hier noch Posten. Wer dann mitten in der Woche kann, ist herzlich eingeladen zum Flughafen zu kommen ;)

Euer,
Heiko